Wie erkennt man echte und gefälschte Batterien?

Wie erkennt man echte und gefälschte Batterien?

Die Lebensdauer von Handyakkus ist begrenzt. Manchmal funktioniert das Handy noch einwandfrei, der Akku ist aber schon stark abgenutzt. Dann muss ein neuer Akku gekauft werden. Doch wie soll man als Handynutzer angesichts der vielen gefälschten und minderwertigen Akkus auf dem Markt den richtigen auswählen?

Batterie

1. Vergleichen Sie die Akkukapazität. Nickel-Cadmium-Akkus haben üblicherweise 500 mAh oder 600 mAh, Nickel-Wasserstoff-Akkus hingegen nur 800–900 mAh. Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone haben dagegen in der Regel eine Kapazität von 1300–1400 mAh. Nach vollständiger Aufladung eines Lithium-Ionen-Akkus …

Die Nutzungsdauer ist etwa 1,5-mal so lang wie bei Nickel-Wasserstoff-Akkus und etwa 3-mal so lang wie bei Nickel-Cadmium-Akkus. Sollte die Laufzeit des von Ihnen erworbenen Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone nicht den Angaben in der Werbung oder der Bedienungsanleitung entsprechen, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

2. Achten Sie auf die Kunststoffoberfläche und das verwendete Material. Die verschleißfeste Oberfläche des Originalakkus ist gleichmäßig und besteht aus Polycarbonat (PC), das nicht spröde ist. Gefälschte Akkus hingegen weisen keine verschleißfeste Oberfläche auf oder sind zu rau und bestehen aus recycelten Materialien, wodurch sie leicht spröde werden.

3. Alle originalen Handyakkus sollten ein sauberes Erscheinungsbild aufweisen, frei von Graten sein und eine leicht raue Oberfläche besitzen, die sich angenehm anfühlt. Die Innenfläche ist glatt, und unter Lichteinfall sind feine Längsrillen sichtbar. Die Breite der Akkuelektroden entspricht der Breite der Akkuplatte des Handys. Die entsprechenden Positionen unterhalb der Akkuelektroden sind mit [+] und [-] gekennzeichnet. Das Isoliermaterial der Ladeelektroden ist dasselbe wie das des Akkugehäuses, jedoch nicht integriert.

4. Die Oberfläche des Originalakkus muss klar, gleichmäßig und sauber sein und darf keine sichtbaren Kratzer oder Beschädigungen aufweisen. Das Akku-Logo sollte Angaben zu Akkumodell, -typ, Nennkapazität, Standardspannung, Plus- und Minuspol sowie zum Hersteller enthalten.

Der Akku sollte sich glatt und griffig anfühlen, fest sitzen, gut in der Hand liegen und zuverlässig einrasten. Das Metallblech darf keine sichtbaren Kratzer, Verfärbungen oder Grünfärbungen aufweisen. Weist der gekaufte Handyakku diese Merkmale nicht auf, handelt es sich vermutlich um eine Fälschung.

5. Viele Mobiltelefonhersteller arbeiten derzeit daran, die technischen Standards ihrer Produkte zu verbessern, um die Fälschung von Mobiltelefonen und Zubehör zu erschweren und so den Import gefälschter Produkte einzudämmen. Originale Mobiltelefone und Zubehör müssen ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen. Vergleichen Sie daher beim Einbau eines gebrauchten Akkus sorgfältig die Farbe des Gehäuses und des Akkubodens. Stimmen die Farben überein, handelt es sich um einen Originalakku. Ist der Akku hingegen matt und stumpf, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

6. Achten Sie auf ungewöhnliche Ladevorgänge. In der Regel verfügt der Akku eines Original-Mobiltelefons über einen Überstromschutz, der den Stromkreis bei zu hohem Stromfluss aufgrund eines externen Kurzschlusses automatisch unterbricht, um das Mobiltelefon vor Beschädigung zu schützen. Auch Lithium-Ionen-Akkus besitzen einen solchen Überstromschutz. Wie bei herkömmlichen Elektrogeräten wird die Stromzufuhr bei zu hohem Wechselstrom automatisch unterbrochen, was den Ladevorgang unterbricht. Im Normalzustand kehrt der Akku automatisch in den Ladezustand zurück. Sollte der Akku während des Ladevorgangs stark erhitzen, rauchen oder gar explodieren, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen gefälschten Akku.

7. Achten Sie genau auf die Fälschungsschutzmerkmale. Beispielsweise ist der Schriftzug „NOKIA“ unter dem Aufkleber schräg versteckt – ein typisches Merkmal. Makellos ist das Original, matt die Fälschung. Bei genauerem Hinsehen entdecken Sie möglicherweise auch den Herstellernamen. So ist beispielsweise das Fälschungsschutzzeichen von Motorola-Akkus rautenförmig und leuchtet aus jedem Blickwinkel dreidimensional. Sind „Motorola“, „Original“ und der Aufdruck klar erkennbar, handelt es sich um ein Original. Sind die Farben hingegen matt, der dreidimensionale Effekt unzureichend und die Schrift verschwommen, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

8. Messen Sie die Ladespannung des Akkublocks. Falls ein Nickel-Cadmium- oder Nickel-Wasserstoff-Akkublock zur Fälschung eines Lithium-Ionen-Handyakkus verwendet wird, besteht er aus fünf Einzelzellen. Die Ladespannung einer einzelnen Zelle beträgt in der Regel maximal 1,55 V, und die Gesamtspannung des Akkublocks liegt unter 7,75 V. Liegt die Gesamtladespannung des Akkublocks unter 8,0 V, handelt es sich wahrscheinlich um einen Nickel-Cadmium- oder Nickel-Wasserstoff-Akku.

9. Mithilfe spezieller Werkzeuge. Angesichts der zunehmenden Vielfalt an Handyakkus auf dem Markt und der immer ausgefeilteren Fälschungstechniken verbessern auch große Unternehmen ständig ihre Fälschungsschutzmaßnahmen. So befindet sich beispielsweise beim neuen Nokia-Handyakku das Logo auf dem Handy.

Es wurde speziell verarbeitet und muss mit einem speziellen Prisma identifiziert werden, das nur von Nokia erhältlich ist. Daher ist es uns aufgrund der verbesserten Fälschungsschutztechnologie schwergefallen, Original und Fälschung anhand des Aussehens zu unterscheiden.

Die Lebensdauer von Handyakkus ist begrenzt. Manchmal funktioniert das Handy noch einwandfrei, der Akku ist aber schon stark abgenutzt. Dann muss ein neuer Akku gekauft werden. Doch wie wählt man als Handynutzer angesichts der vielen gefälschten und minderwertigen Akkus auf dem Markt den richtigen aus? Im Folgenden gibt Ihnen der Autor ein paar Tipps, die Ihnen helfen sollen, Handyakkus besser zu verstehen – insbesondere im Hinblick auf die Suche nach dem passenden Akku und die Ortung Ihres Handys.

Batterie

1. Vergleichen Sie die Akkukapazität. Nickel-Cadmium-Akkus haben üblicherweise 500 mAh oder 600 mAh, Nickel-Wasserstoff-Akkus hingegen nur 800–900 mAh. Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone haben dagegen in der Regel eine Kapazität von 1300–1400 mAh. Nach vollständiger Aufladung eines Lithium-Ionen-Akkus …

Die Nutzungsdauer ist etwa 1,5-mal so lang wie bei Nickel-Wasserstoff-Akkus und etwa 3-mal so lang wie bei Nickel-Cadmium-Akkus. Sollte die Laufzeit des von Ihnen erworbenen Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone nicht den Angaben in der Werbung oder der Bedienungsanleitung entsprechen, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

2. Achten Sie auf die Kunststoffoberfläche und das verwendete Material. Die verschleißfeste Oberfläche des Originalakkus ist gleichmäßig und besteht aus Polycarbonat (PC), das nicht spröde ist. Gefälschte Akkus hingegen weisen keine verschleißfeste Oberfläche auf oder sind zu rau und bestehen aus recycelten Materialien, wodurch sie leicht spröde werden.

3. Alle originalen Handyakkus sollten ein sauberes Erscheinungsbild aufweisen, frei von Graten sein und eine leicht raue Oberfläche besitzen, die sich angenehm anfühlt. Die Innenfläche ist glatt, und unter Lichteinfall sind feine Längsrillen sichtbar. Die Breite der Akkuelektroden entspricht der Breite der Akkuplatte des Handys. Die entsprechenden Positionen unterhalb der Akkuelektroden sind mit [+] und [-] gekennzeichnet. Das Isoliermaterial der Ladeelektroden ist dasselbe wie das des Akkugehäuses, jedoch nicht integriert.

4. Die Oberfläche des Originalakkus muss klar, gleichmäßig und sauber sein und darf keine sichtbaren Kratzer oder Beschädigungen aufweisen. Das Akku-Logo sollte Angaben zu Akkumodell, -typ, Nennkapazität, Standardspannung, Plus- und Minuspol sowie zum Hersteller enthalten.

Der Akku sollte sich glatt und griffig anfühlen, fest sitzen, gut in der Hand liegen und zuverlässig einrasten. Das Metallblech darf keine sichtbaren Kratzer, Verfärbungen oder Grünfärbungen aufweisen. Weist der gekaufte Handyakku diese Merkmale nicht auf, handelt es sich vermutlich um eine Fälschung.

5. Viele Mobiltelefonhersteller arbeiten derzeit daran, die technischen Standards ihrer Produkte zu verbessern, um die Fälschung von Mobiltelefonen und Zubehör zu erschweren und so den Import gefälschter Produkte einzudämmen. Originale Mobiltelefone und Zubehör müssen ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen. Vergleichen Sie daher beim Einbau eines gebrauchten Akkus sorgfältig die Farbe des Gehäuses und des Akkubodens. Stimmen die Farben überein, handelt es sich um einen Originalakku. Ist der Akku hingegen matt und stumpf, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

6. Achten Sie auf ungewöhnliche Ladevorgänge. In der Regel verfügt der Akku eines Original-Mobiltelefons über einen Überstromschutz, der den Stromkreis bei zu hohem Stromfluss aufgrund eines externen Kurzschlusses automatisch unterbricht, um das Mobiltelefon vor Beschädigung zu schützen. Auch Lithium-Ionen-Akkus besitzen einen solchen Überstromschutz. Wie bei herkömmlichen Elektrogeräten wird die Stromzufuhr bei zu hohem Wechselstrom automatisch unterbrochen, was den Ladevorgang unterbricht. Im Normalzustand kehrt der Akku automatisch in den Ladezustand zurück. Sollte der Akku während des Ladevorgangs stark erhitzen, rauchen oder gar explodieren, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen gefälschten Akku.

7. Achten Sie genau auf die Fälschungsschutzmerkmale. Beispielsweise ist der Schriftzug „NOKIA“ unter dem Aufkleber schräg versteckt – ein typisches Merkmal. Makellos ist das Original, matt die Fälschung. Bei genauerem Hinsehen entdecken Sie möglicherweise auch den Herstellernamen. So ist beispielsweise das Fälschungsschutzzeichen von Motorola-Akkus rautenförmig und leuchtet aus jedem Blickwinkel dreidimensional. Sind „Motorola“, „Original“ und der Aufdruck klar erkennbar, handelt es sich um ein Original. Sind die Farben hingegen matt, der dreidimensionale Effekt unzureichend und die Schrift verschwommen, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

8. Messen Sie die Ladespannung des Akkublocks. Falls ein Nickel-Cadmium- oder Nickel-Wasserstoff-Akkublock zur Fälschung eines Lithium-Ionen-Handyakkus verwendet wird, besteht er aus fünf Einzelzellen. Die Ladespannung einer einzelnen Zelle beträgt in der Regel maximal 1,55 V, und die Gesamtspannung des Akkublocks liegt unter 7,75 V. Liegt die Gesamtladespannung des Akkublocks unter 8,0 V, handelt es sich wahrscheinlich um einen Nickel-Cadmium- oder Nickel-Wasserstoff-Akku.

9. Mithilfe spezieller Werkzeuge. Angesichts der zunehmenden Vielfalt an Handyakkus auf dem Markt und der immer ausgefeilteren Fälschungstechniken verbessern auch große Unternehmen ständig ihre Fälschungsschutzmaßnahmen. So befindet sich beispielsweise beim neuen Nokia-Handyakku das Logo auf dem Handy.

Es wurde speziell verarbeitet und muss mit einem speziellen Prisma identifiziert werden, das nur von Nokia erhältlich ist. Daher ist es uns aufgrund der verbesserten Fälschungsschutztechnologie schwergefallen, Original und Fälschung anhand des Aussehens zu unterscheiden.

10. Verwenden Sie spezielle Messgeräte. Die Qualität von Handyakkus lässt sich allein anhand des Aussehens nur schwer beurteilen. Daher gibt es Handyakku-Tester auf dem Markt, die Kapazität und Qualität verschiedener Akkus wie Lithium- und Nickelakkus mit einer Spannung zwischen 2,4 V und 6,0 ​​V und einer Kapazität bis zu 1999 mAh prüfen können. Sie unterscheiden die Akkutypen und verfügen über Funktionen wie Starten, Laden und Entladen. Der gesamte Vorgang wird vom Mikroprozessor entsprechend den Akkueigenschaften gesteuert und ermöglicht die digitale Anzeige technischer Parameter wie gemessene Spannung, Stromstärke und Kapazität.

11. Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone sind in der Regel mit 7,2Vlithiumionbattery (Lithium-Ionen-Akku), 7,2Vlithiumsecondarybattery (Lithium-Sekundärbatterie) oder 7,2Vlithiumionrechargeablebattery (wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku) gekennzeichnet. Achten Sie daher beim Kauf von Handyakkus unbedingt auf die Kennzeichnung des Akkus, um Verwechslungen mit Nickel-Cadmium- und Nickel-Wasserstoff-Akkus zu vermeiden, da der Akkutyp nicht eindeutig erkennbar ist.

12. Beim Unterscheiden von Original- und Fälschungsakkus wird oft ein kleines Detail übersehen: die Kontakte. Da die Kontakte von Markenakkus meist geglüht sind und matt, nicht glänzend sein sollten, lässt sich anhand dieses Merkmals die Echtheit des Akkus zunächst beurteilen. Achten Sie außerdem genau auf die Farbe der Kontakte. Die Kontakte von Fälschungen bestehen oft aus Kupfer und sind daher rot oder weiß, während Originalakkus eine reine goldgelbe bis rötliche Farbe haben sollten. Andernfalls handelt es sich möglicherweise um eine Fälschung.


Veröffentlichungsdatum: 06.06.2023