
Einführung
LiFePO4-Chemie LithiumzellenSie erfreuen sich in den letzten Jahren aufgrund ihrer robusten und langlebigen Batterietechnologie großer Beliebtheit für verschiedenste Anwendungen. Bei richtiger Pflege halten sie zehn Jahre oder länger. Lesen Sie sich diese Tipps durch, um die maximale Lebensdauer Ihrer Batterie zu gewährleisten.
Tipp 1: Eine Zelle niemals übermäßig laden/entladen!
Die häufigsten Ursachen für vorzeitigen Ausfall von LiFePO4-Zellen sind Überladung und Tiefentladung. Schon ein einziges Mal kann die Zelle dauerhaft beschädigen, und ein solcher Missbrauch führt zum Erlöschen der Garantie. Ein Batterieschutzsystem ist erforderlich, um sicherzustellen, dass keine Zelle in Ihrem Akku außerhalb ihres nominalen Betriebsspannungsbereichs arbeitet.
Bei LiFePO4-Chemie beträgt das absolute Maximum 4,2 V pro Zelle, obwohl empfohlen wird, auf 3,5-3,6 V pro Zelle zu laden. Zwischen 3,5 V und 4,2 V liegt die zusätzliche Kapazität bei weniger als 1 %.
Überladung führt zu Erhitzung innerhalb der Zelle, und anhaltende oder extreme Überladung kann einen Brand verursachen. LIAO übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch einen Batteriebrand entstehen.
Eine Überberechnung kann als Folge von Folgendem auftreten:
★Fehlendes geeignetes Batterieschutzsystem
★Fehler im infektiösen Batterieschutzsystem
★Fehlerhafte Installation des Batterieschutzsystems
LIAO übernimmt keine Verantwortung für die Auswahl oder Verwendung eines Batterieschutzsystems.
Am anderen Ende des Spektrums kann auch eine Tiefentladung zu Zellschäden führen. Das Batteriemanagementsystem (BMS) muss die Last abschalten, sobald sich Zellen dem leeren Zustand nähern (unter 2,5 V). Zellen unter 2,0 V können zwar leichte Schäden erleiden, sind aber in der Regel wiederherstellbar. Zellen, die jedoch in den negativen Bereich entladen werden, sind irreparabel beschädigt.
Bei 12-V-Batterien ersetzt ein Unterspannungsschutz das Batteriemanagementsystem (BMS), indem er verhindert, dass die Gesamtspannung der Batterie unter 11,5 V fällt. Dadurch werden Zellschäden vermieden. Gleichzeitig wird die Ladespannung auf maximal 14,2 V begrenzt, um eine Überladung der Zellen zu verhindern.
Tipp 2: Reinigen Sie die Anschlüsse vor der Installation
Die Batteriepole bestehen aus Aluminium und Kupfer, die mit der Zeit an der Luft eine Oxidschicht bilden. Reinigen Sie die Batteriepole vor dem Einbau der Zellverbinder und BMS-Module gründlich mit einer Drahtbürste, um die Oxidation zu entfernen. Bei Verwendung von blanken Kupfer-Zellverbindern ist dies ebenfalls erforderlich. Durch das Entfernen der Oxidschicht wird die Leitfähigkeit deutlich verbessert und die Wärmeentwicklung an den Polen reduziert. (In Extremfällen kann eine durch schlechte Leitfähigkeit bedingte Wärmeentwicklung an den Polen zum Schmelzen des Kunststoffs um die Pole und zur Beschädigung der BMS-Module führen!)
Tipp 3: Verwenden Sie das richtige Befestigungsmaterial für die Klemmen.
Winston-Zellen mit M8-Anschlüssen (ab 90 Ah) benötigen 20 mm lange Schrauben. Zellen mit M6-Anschlüssen (bis 60 Ah) benötigen 15 mm lange Schrauben. Im Zweifelsfall messen Sie die Gewindetiefe Ihrer Zellen und stellen Sie sicher, dass die Schrauben nahe am Gewindegrund sitzen, diesen aber nicht berühren. Die Anordnung sollte von oben nach unten aus Federscheibe, Unterlegscheibe und dem Zellenverbinder bestehen.
Etwa eine Woche nach der Installation sollten Sie überprüfen, ob alle Klemmschrauben noch fest angezogen sind. Lose Klemmschrauben können zu einem hohen Widerstand führen, wodurch Ihrem Elektrofahrzeug Leistung entzogen und übermäßige Wärmeentwicklung verursacht wird.
Tipp 4: Häufiger laden und kürzere Ladezyklen wählen
MitLithiumbatterienSie erzielen eine längere Lebensdauer Ihrer Zelle, wenn Sie sehr tiefe Entladungen vermeiden. Wir empfehlen, außer in Notfällen, eine maximale Entladungstiefe (DoD) von 70–80 % einzuhalten.
Geschwollene Zellen
Eine Zellaufblähung tritt nur auf, wenn eine Zelle tiefentladen oder in manchen Fällen überladen wurde. Eine Aufblähung bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Zelle unbrauchbar ist, obwohl sie dadurch wahrscheinlich an Kapazität verliert.
Veröffentlichungsdatum: 21. Juni 2022